Einspruch gegen BILD-Zustellung. Ein Aufruf.
Die BILD-Zeitung plant zu ihrem 60. Geburtstag eine Sonderausgabe, die sie kostenlos an alle deutschen Haushalte verteilen möchte. Auflage: 41 Millionen. Zustellung an alle Briefkästen, inklusive “Werbeverweigerer”.
Wie der lawblog erklärt, ist es möglich auch Briefkästen zu beliefern, die mit “Bitte keine Werbung” markiert sind, da es sich hier um eine Gratiszeitung mit redaktionellem Inhalt handelt.
Aus dem Mediaplan zur “BILD für Alle”: Kosten für eine vollformatige Anzeige: 4 Millionen Euro (zzgl. MwSt).
Wie es im lawblog ganz richtig weiter heißt, “BILD soll nicht an mir verdienen”.
Aufruf zum Mitmachen
Es gibt Urteile, die Postwurfsendungen nicht erlauben, wenn man vorher der Zustellung widerspricht. Der Kölner Rechtsanwalt Andreas Schwartmann hat ein Musterschreiben online gestellt, an dem man sich orientieren kann.
Ich habe den Text gerade in mein Briefpapier gesetzt und das PDF (wen es interessiert) bequem von zu Hause zuerst an BILD gefaxt (fax-senden.de) und dann per Briefpost nachgesendet (epost.de).
Da bin ich mal sehr gespannt, ob das klappt, und mich natürlich mindestens beschweren, wenn ich doch eine BILD-Zeitung in meinem Briefkasten finde.
—Johannes
(via arecurius)

